Feierstunde zur 10-jährigen Arbeit des ehrenamtlichen Seniorenbeirats


„Von null auf hundert“, so hatte Bürgermeister Süß in seiner Einladung das Engagement und die Arbeit des Seniorenbeirats bewertet und dementsprechend den Ehrenamtlichen bei einer kleinen Feierstunde in den „Bürgerstuben“ für ihre bisher geleistete Arbeit herzlich gedankt.

Vor fast exakt  zehn Jahren, am 13. Oktober 2005, hatte man sich zur konstituierenden Sitzung noch im alten Rathaus getroffen. Der erfolgreichen Gründung voraus gegangen war jedoch ein langer Weg, den Heinrich Süß in einem kurzen Abriss zum Werden des Beirats Revue passieren ließ. Schon November 1996 hatte der Gemeinderat grundsätzlich der Bildung eines Seniorenbeirats und damit dem Antrag der BWG zugestimmt. Juni 1997 wurde bereits die erste Satzung für den Beirat beschlossen. Theoretisch hätte man nun die Mitglieder berufen können. Allein, es fehlten Interessenten. Man hatte offenbar nicht bedacht, dass ehrenamtlich Engagierte und am Amt Interessierte vorab gerne an der Konzeption mitgearbeitet hätten. Nur vier Meldungen kamen. Damit war das Vorhaben zunächst gescheitert.

Im Mai 2005 startete ein neuer Versuch einer interfraktionellen Arbeitsgruppe. Auch der heutige Bürgermeister gehörte ihr an, dazu Herta Burkart vom „Motor“ BWG, Georg Süß (CSU), Hans Cramer (SPD) und Rudolf Groß (FW). Um Fehler diesmal zu vermeiden, lud man Hemhofens Altbürgermeister Klemens Mölkner als Berater ein, denn er war Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats. Geladen waren auch Vertreter der Kirchen und sozialer Netzwerke, der VHS und an Seniorenarbeit interessierte Bürger. Ein spontaner Antrag einer BWG-Rätin, den Seniorenbeirat sofort zu installieren, scheiterte allerdings am Protest der anderen Fraktionen, auch der interfraktionellen Arbeitsgruppe. Man fühlte sich übergangen und vereinbarte schließlich einen neuen Anlauf. Die dazu nötige Satzung sollte die interfraktionelle Gruppe erarbeiten, danach sollten potentielle Kandidaten für den Seniorenbeirat angesprochen werden.

Feier zum zehn-jährigen Bestehen des Seniorenbeirats in den Bürgerstuben der Mehrzweckhalle

Feier zum zehn-jährigen Bestehen des Seniorenbeirats in den Bürgerstuben der Mehrzweckhalle

September 2005 fiel der mehrheitliche, aber nicht einstimmige Beschluss des Gemeinderats zur Berufung eines Seniorenbeirats. Im Oktober standen die Mitglieder fest, die die jeweiligen Interessen vertraten:

  • Anita Wallner (Caritas)
  • Dietmar Ströbel (Diakonie)
  • Ortwin Fischer für den katholischen
  • Angelika Dahm für den evangelischen Seniorenkreis
  • Johanna Rath (VHS)
  • Gerhard Freunscht (Behinderte)
  • Doris Tietjen, Ingrid Steidl und Alfred Gooren als an der Seniorenarbeit Interessierte
  • Herta Burkart und Friedrich Schumm als Vertreter des Gemeinderats.
  • Aus diesem Gremium gewählt:
  • Alfred Gooren zum Vorsitzenden
  •  Angelika Dahm als seine Stellvertreterin.

Bald nahm sich der Beirat zahlreicher Themen an. Besonders hervorgehoben als „großen Wurf“ hat Heinrich Süß die Notfallmappe. Ein Ratgeber für Senioren und Angehörige, der auch das Interesse von Herzogenaurachs Seniorenbeirat geweckt hatte. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Eröffnung einer Begegnungsstätte für Senioren, der sogenannte „WeiSenTreff“ in der Diakoniestation am Sauerheimer Weg. Als dort dann das Mehrgenerationenhaus installiert wurde, konnte das Angebot dann nochmals deutlich erweitert werden. 24 Bürgerinnen und Bürger waren seit der Gründung des Seniorenbeirats aktiv. Vier – Herta Burkart, Gerhard Freunscht, Johanna Rath und Dietmar Ströbel – sind seit Beginn dabei.

Ihnen allen, die zur Feier erschienen waren und dem aktuellen Vorsitzenden Dieter Goebel, der ebenfalls das Wort ergriff, dankte Heinrich Süß für ihre geleistete Arbeit. Und lud anschließend zum geselligen Abend bei gemütlichem Plausch mit ehemaligen Kollegen und Gemeinderäten. Und einem wunderbar bestückten kalten Buffet.

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