Schafsköpfe gibt es genug – eine Glosse zur vergeblichen Betzn-Suche


Neue Aktivitäten bei einer Kirchweih sind stets willkommen, besonders wenn die seit Jahren nach immer dem gleichem Muster abläuft. Deshalb sollte heuer das Kirchweihfest im Marktort mit neuen Ideen „aufgehübscht“ werden. Aber dann sind dem Festwirt am Sonntagnachmittag die angekündigten Musikanten zum Heimattreffen abhanden gekommen. Und der Bürgermeister konnte partout nicht den versprochenen lebendigen Betz zum Raustanzen finden. Nur die Ortsburschen hatten eine neue Band gegründet, mit der sich das Spendensammeln dann weit prächtiger entwickelt hat. Sogar nach einem Betz haben auch sie gefahndet. Vergeblich jedoch. Und die Schuld dann dem Bürgermeister überlassen – mit einem frechen Liedla, das sie beim Betzn raustanzen ohne echten Betz zur Gaudi der Zuschauer gesungen haben. Denn sie verrieten den Grund, warum die Sache mit dem Betz nicht hatte klappen können. „Där Bürgermasder“, so sangen sie, „der machd wergli genuch, der hadd nur an Fehler, der kommd hald aus Buuch“. Damit hatten sie wohl recht. Im Ortsteil Buch, wo er wohnt, scheint es tatsächlich keinen Schafsbock nur zum Ausleihen gegeben zu haben.

Erfolgreicher wäre er vielleicht gewesen, hätte er nach Schafsköpfen gefahndet. Die scheinen in der benachbarten Region offenbar zahlreich vorhanden zu sein. Ob die aber nicht nur Schaden am Baum anrichten, sondern als Betz auch um ihn hätten trotten wollen? Ich denke, Nein!

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