Zahlreiche Wanderer und Radfahrer unterwegs: Natur-Kultur-Wandertag war ein „Renner“


Es war die dritte Veranstaltung des AK für Geschichte und Brauchtumspflege. Und sie wurde erneut von einer großen Menge an Wanderern und Radfahren, sogar aus der weiten Region, begeistert angenommen. Selbst das Wetter spielte mit.

Die Anmeldung zur Teilnahme war eigentlich bis14 Uhr möglich. Dennoch drängten sich bereits zur Eröffnung des Natur-Kultur-Wandertags gegen 10 Uhr zahlreiche Wanderlustige am Startplatz Mehrzweckhalle. Zunächst ein kurzer Dank an Organisatoren und Helfer von Karl-Heinz Hertlein, dem Zweiten Bürgermeister, dann schnitten er und Karoline Schmidt vom Arbeitskreis gemeinsam das Band durch. Und schon stob der Pulk davon, in recht forschem Schritt. Manche haben die elf Kilometer lange Strecke in knapp zwei Stunden absolviert, sind geradezu „gerannt“. Andere ließen es gemütlich angehen, verbrachten an den neun Stationen viel Zeit sich zu informieren. Oder sich in Schmiedelberg zu laben, wo nahezu alle Mitglieder der gastgebenden Familie Rohr beschäftigt waren, besonders als es über Mittag 120 Gäste gleichzeitig zu versorgen galt. Für die waren die Fleischküchle mit Salaten der „Renner“, offeriert von Sohn Matthias, erfahrener Küchenchef eines Fürther Gourmet-Caterers. Auch die vorzüglichen Kuchen von fleißigen Frauen des AK gebacken, trugen dazu bei, dass Schmiedelberg so gern angesteuert wurde. Sogar von einer 81-jährigen Weisendorferin, die dort seit ihrer Konfirmation nicht mehr gewesen war. Sie nutzte den Shuttle-Service, ließ sich nach Schmiedelberg fahren und zwei Stunden später wieder abholen. Für sie war es der „Renner“, nach 68 Jahren wieder den Ortsteil gesehen zu haben.

Insgesamt etwa 250 Erwachsene und Kinder waren am Sonntag durch die offene Teichlandschaft, auf Wiesenwegen und schattigen Waldstrecken unterwegs; zu Fuß, per Fahrrad, Großfamilien sogar mit Boller- oder Kinderwagen und vor allem auch mit Hund. Manche absolvierten die gesamte Route, andere nur Teilstücke. Die von Karoline Schmidt wieder abwechslungsreich geplante Wegstrecke machte es möglich. Vom Start ging es gen Norden, am Schlosspark entlang, hinauf zum Bodenweiher-Wäldchen, wo Lothar Lehmann zur Historie Weisendorfs und Eckhardt Jungfer zu Gesteinen der Region informierten. Das nächste Ziel war Oberlindach, wo die Feuerwehr zu Kaffee und Kuchen lud. Derart gestärkt, führte die Wanderung gen Westen weiter zur Galerie fuenfinga, die am Waldrand Kultur mit modernen Bildern bot, dazu einen Panoramablick auf die Teiche. Gleich um die Ecke war der Stand Karpfenland Aischgrund mit Infos und Angeboten positioniert: Führungen im Naturschutzgebiet Moorhof, in Neuhaus und Adelsdorf. Dann war Schmiedelberg an der Reihe und danach eine längere Wegstrecke im schattigen Wald, wo der Infostand Jagd auf neugierige Wanderer wartete. Der Rückweg führte an der Teichgruppe der Hohen Wart vorbei, wo es Wissenswertes von der Ortsgruppe Seebachgrund des Bund Naturschutz zur Verlandung der Teiche gab. Lustig und sportlich war es anschließend beim OGV am Uehlfelder Weg. Geschickter Ballwurf war vonnöten, wollte man als Belohnung ein Gummibärchen ergattern. Letztes Ziel war der Garten von Reinhard Grimmer, dekoriert mit eigener Kunst, unterstützt von eigener Musik und einem Teleskop, das Sonnenflecken sichtbar machte.

Zum Start zurück sind nicht all zu viele gelaufen. Wohl der hohen Temperaturen wegen. Auch zur Verlosung gegen 17.30 Uhr kamen weniger Wanderer als erwartet. Dennoch – die Preise wurden alle vergeben, die Veranstalter waren zufrieden.

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