Ausschuss schnürte den Geldsäckel auf: beachtliche Summen für Kitas und 850-jähriges Jubiläum in Neuenbürg


Der Außenbereich der Kita Gerbersleite soll saniert werden.  Gebäude und Außenbereich sind Eigentum der Kommune, betrieben wird die Kita von der Lebenshilfe der Kreisvereinigung Erlangen-Höchstadt.

Der Außenbereich der Kita Gerbersleite soll saniert werden. Gebäude und Außenbereich sind Eigentum der Kommune, betrieben wird die Kita von der Lebenshilfe der Kreisvereinigung Erlangen-Höchstadt.

Kindertagesstätten müssen ständig auf den neuesten Stand gebracht werden. Aber auch Jubiläumsfeiern haben ihren Preis. Richtiger Ansprechpartner ist dafür stets die Kommune, genauer der Haupt-, Finanz- und Kulturausschuss.

Der Ortsteil Neuenbürg feiert heuer sein 850-jähriges Jubiläum. Wahrlich ein Grund, ein stattliches Festwochenende auf die Beine zu stellen. Und das geht, trotz ehrenamtlichen Engagements, nicht ohne erhebliche Kosten. Folglich hat sich Manfred Schmidt (FFW) in der Ausschusssitzung dafür eingesetzt, die Neuenbürger finanziell entsprechend zu unterstützen. Mit stattlichen 2000 Euro, so der einstimmige Beschluss. Einen Zuschuss hat auch die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde beantragt. Die Ausflugswagen ihrer Kindertagesstätte sollen einen festen Unterstellplatz bekommen. Die Baukosten belaufen sich auf 12.384 Euro. Da bisher in ähnlichen Fällen bei kirchlichen Kitas auf eigenem Grund die Investitionskosten zu 50 Prozent bezuschusst worden sind, unterstützt die Kommune im konkreten Fall den Bau mit 6.200 Euro.

Teurer wird es bei den Kosten der Kita Gerbersleite. Dort ist die Kommune der Eigentümer des Gebäudes mitsamt Grundstück. Der Träger der Kita, die Lebenshilfe der Kreisvereinigung Erlangen-Höchstadt, hat nun zu etlichen Instandsetzungsarbeiten im Außenbereich eine Kostenschätzung in Höhe von 2.8932,50 Euro vorgelegt. Da die Summe das Budget deutlich übersteigt, über das Bürgermeister Hinrich Süß hätte frei verfügen können, kam der Antrag in die Ausschusssitzung und wurde kurz, aber kritisch diskutiert. Auch wenn der Gemeindehausmeister bis auf die Erneuerung der Zaunfelder die Sanierung als erforderlich bestätigt hatte, blieb einige Kritik am der Planung und Kostenschätzung des Architekturbüros Kounovsky. „Da wird auf Teufel komm raus geplant und die Kosten bleiben an uns hängen“. Dennoch fiel der Beschluss dann  einstimmig. Die Lebenshilfe darf den Architekten beauftragen, die Kommune übernimmt die Kosten. Allerdings wegen der nicht genehmigten Zaunfelder gekürzt auf 22.911,10 Euro.

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