Die Freisprechung ist gute „Basis für lebenslange Arbeitsplatzgarantie“ der jungen Metallbauer


Bei der Freisprechungsfeier 2015 der Metallbauer-Innung ERH erhielten sieben bisherige Auszubildende ihren Gesellenbrief und Glückwünsche von Innungsobermeister Thomas Bochtler, seines Stellvertreters Andreas Seeberger, unterstützt von den Mitgliedern der Prüfungskomission Gerhard Matheiowetz und Jürgen Wimmer.

Bei der Freisprechungsfeier 2015 der Metallbauer-Innung ERH erhielten sieben bisherige Auszubildende ihren Gesellenbrief und Glückwünsche von Innungsobermeister Thomas Bochtler, seines Stellvertreters Andreas Seeberger, unterstützt von den Mitgliedern der Prüfungskomission Gerhard Matheiowetz und Jürgen Wimmer.

Die Junggesellen, ihre Eltern und Freundinnen, die Lehrherren und Mitglieder der Innung, sogar eine Lehrerin der zu Ehrenden waren am Freitag zur Feier ins Gasthaus „Goldner Engel“ gekommen, gemeinsam in gelöster familiärer Atmosphäre mit der Freisprechungsfeier würdig den Abschluss der Ausbildungszeit zu feiern.

Mit dem Gesellenbrief, so betonte Innungsobermeister Thomas Bochtler in seiner Rede, hätten sich die Junggesellen als dringend benötigte und frisch geprüfte Fachkräfte eine sichere Basis in einer Zukunftsbranche geschaffen, biete ihr Handwerk doch lebenslange Arbeitsplatzgarantie. Als Empfehlung gab er den Junggesellen mit auf den Weg, weiter den beruflichen Aufstieg zu pflegen. Denn erst die Kombination aus Erfahrung und Innovation zeichne einen wirklich guten Handwerker aus. Einige freiwillige Lehrjahre würden sicher dazu beitragen. Am besten beim bisherigen Lehrherren, wo man sein erworbenes Wissen an die nächste Generation der Lehrlinge weitergeben könne, frei von den bisherigen Pflichten der Ausbildung. Diese neue Freiheit berge kein Risiko, auch nicht die Unsicherheit zu fragen „Kann ich das?“. Die Freisprechung sei  vielmehr die Chance, sich als gute Fachkraft einzubringen, sich weiterzubilden, Karriere zu machen. „Ruht euch nicht aus“, empfahl der Obermeister, lernen sei wie gegen den Strom rudern. Nur wer sich ausruhe, der treibe zurück. „Macht Karriere und euren Beruf mit  Leidenschaft und Spaß. Euer Gesellenbrief ist eure Aktie mit ständigem Wertzuwachs“.

Früher dagegen sei die handwerkliche Ausbildung anders gewesen, erzählte Thomas Bochtler im Rückblick auf spätmittelalterliche Zünfte. Damals lebte der Lehrling im Familienverband des Lehrherren und musste sich allen Regeln des Meisters unterwerfen. Dieses Abhängigkeitsverhältnis endete erst mit der Freisprechung. Nach Prüfung und Erhalt des Gesellenbriefs konnte sich der Lehrling dann frei entscheiden, ob er in der Werkstatt des Meisters bleiben wollte – dann allerdings mit festem Arbeitslohn. Im ausgehenden Spätmittelalter, so ist nachzulesen, wurde der Geselle auch ins Gesellenbuch der Zunft eingetragen. Und, er musste als neuer Geselle ein Mahl zahlen, wollte er von den anderen Gesellen aufgenommen werden.

Bei der Feier der frischgebackenen Junggesellen des 21. Jahrhunderts war das anders. Sie waren von der Metallbauer-Innung zum gemeinsamen Mahl geladen.

Den Gesellenbrief erhalten haben:

  • Alexander Strauß (Metallbau Georg Dorsch, Adelsdorf, als Jahrgangsbester mit der Note 2,0)
  • Maximilian Brandmayer (Metallbau Lorey, Erlangen)
  • Dominik Gansmann (Kunstschmiede Walter Drebinger, Herzogenaurach)
  • Swen Helmich (Metallbau Georg Dorsch, Adelsdorf)
  • Marcel Krause (Metallkunst Stefan Vogel, Eckental)
  • Kai Rinke (Der Greuther Schmied, Vestenbergsgreuth)
  • Patrick Tschada (Metallbau Herbert Merkel, Vestenbergsgreuth)
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