Neuwahlen: Oliver Brehm bleibt der starke Mann im IHK-Gremium Herzogenaurach


Die Vorstandschaft der IHK (von links): Adolf Wedel, Maria Prester (neu), Vorsitzender Oliver Brehm, Jutta Rost, Michael Thiem, Ehrenvorsitzender Hermann F. Weiler.

Die Vorstandschaft der IHK (von links): Adolf Wedel, Maria Prester (neu), Vorsitzender Oliver Brehm, Jutta Rost, Michael Thiem, Ehrenvorsitzender Hermann F. Weiler.

Kontinuität bei der Wahl der Führungsmannschaft und die Ausweitung des Gremiums bestimmten die Konstituierende Sitzung des IHK-Gremiums Herzogenaurach. Zur Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Hotels Acantus im Weisendorfer Ortsteil gehörte auch ein Rückblick auf Erreichtes und eine 2014 erstellte Standortanalyse zum Gremiumsbezirk.

Vorsitzender Oliver Brehm, Geschäftsführer der Peter Brehm GmbH in Weisendorf, geht mit seinen bewährten Stellvertretern Jutta Rost (Schaeffler, Herzogenaurach), Michael Thiem (Laufer Mühle, Adelsdorf), Adolf Wedel (Martin Bauer, Vestenbergsgreuth) und Maria Prester (sepp.med, Röttenbach) in die neue Wahlperiode. Prester folgt auf Robert Wirth, der nicht mehr angetreten war. Um eine ausgewogene Präsenz der Unternehmen im IHK-Gremium zu gewährleisten, erhöhte man per Wahl die Zahl des Gremiums auf 21. Neu hinzugekommen sind Sven Pastowski (adidas AG, Herzogenaurach), Markus Steinbrenner (Aldi, Adelsdorf) und Ray Schiele (HSRS Medien, Herzogenaurach). Als Gäste gewählt wurden Uwe Fischer (Neumüller Elektronik, Weisendorf), Roland Heibel (m&i Fachklinik, Herzogenaurach), Reinhard Lugschi (Kreissparkasse, Höchstadt) und Jörg Winter (VR-Bank, Herzogenaurach).

Im öffentlichen Teil der Veranstaltung, zu dem Oliver Brehm auch Gäste aus Wirtschaft und Politik begrüßen konnte, so die Stellvertretende Landrätin Gabriele Klaußner, Herzogenaurachs Ersten Bürgermeister German Hacker und Weisendorfs Bürgermeister Heinrich Süß, gab der Wiedergewählte zunächst einen kurzen Rückblick auf die Jahre 2009 bis 2014. Die IHK sei ein Spiegelbild der Wirtschaft und eine Institution, die als Träger öffentlicher Belange an der Planung und Gestaltung der regionalen Infrastruktur beteiligt sei. So auch der des Verkehrs. Deutlich sprach er sich für die StUB aus und plädierte zusätzlich für ein optimiertes Bussystem. Auch den bevorstehenden Herausforderungen für die Wirtschaft widmete er sich, richtete den Fokus besonders auf die Aufgabenfelder einer 2014 vorgestellten IHK-Standortumfrage. Aus dem Gremiumsbezirk Herzogenaurach hatten 78 Unternehmen geantwortet. Hoch zufrieden war man mit der Anbindung an das Fernstraßennetz, mit der Nähe zu Kunden und Absatzmarkt, mit der medizinischen Versorgung. Handlungsbedarf sahen die Befragten bei der beruflichen Ausbildung und Weiterbildung und bei der Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften. Brehm plädierte deshalb für die duale Ausbildung. Und für die Ausweisung weiterer Bau- und Gewerbegebiete. Denn neuer, bezahlbarer Wohnraum zöge Fachkräfte an. In der Umfrage waren hohe Grundstückspreise und Mieten kritisiert worden. Auch Steuern und Abgaben, was bei German Hacker Verwunderung auslöste. Im Vergleich zu Nürnberg sei die beklagte Abgabenlast um etwa 40 Prozent geringer. Noch schlechter in der Bewertung kamen Schienenfernverkehr und Energiekosten weg. Staatssekretär Franz Pschierer hatte dagegen, so vorher Oliver Brehm, den westlichen Landkreis als „Insel der Glückseligen“ bezeichnet.

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