Rezelsdorfer Feuerwehrler finden immer eine Lösung – auch in Vorstandsfragen


JHV mit Nachwahl des 2. Vorsitzenden des FW-Vereins Lars Förster.

JHV mit Nachwahl des 2. Vorsitzenden des FW-Vereins Lars Förster.

Brände, Sicherungsleistungen, Übungen und Fortbildungen, die Anforderungen an die Freiwilligen Feuerwehren sind vielfältig und gehen stets zu Lasten der persönlichen Freizeit. Dies gilt für große Wehren wie für die der Ortsteile. Dort spielt die Feuerwehr dazu noch eine besondere Rolle im dörflichen Leben.

Zu Jahresbeginn hatte der Ortsteil 290 Einwohner. Fast zehn Prozent von ihnen, genauer 26, sind aktive Feuerwehrleute – unter ihnen fünf Frauen. Eine ist besonders engagiert und lässt sich im Ernstfall in die Pflicht nehmen. Monika Meister nämlich, schon seit Jahren erste Vorsitzende des Feuerwehrvereins, ließ sich 2013 zur zweiten Kommandantin der aktiven Feuerwehr-Truppe wählen. Zunächst kommissarisch und mit dem Ziel, in der sechs-jährigen Amtszeit die Qualifikation zur zweiten Kommandantin zu erwerben. Noch im Jahr 2013 absolvierte sie einen Gruppenlehrgang und 2014 dann den für Kommandanten. Anlass war, dass 2013 die zweite Kommandantin Brigitte Hausmann aus Altersgründen nicht erneut für sechs aktive Jahre antreten durfte. Sie wollte sich aber weiter in eine Funktion einbringen und wurde zweite FW-Vereinsvorsitzende. 2014 starb sie unerwartet und hinterließ eine ganz große Lücke. Die schloss jetzt Lars Förster, gewählt zu ihrem Nachfolger.

Der Bericht der Vereinsvorsitzenden Meister war kurz, reichte vom üblichen Schafkopfturnier, an dem zusehends auch junge Spieler Freude haben, bis zum traditionellen Jahresausflug, diesmal in oberpfälzische Bierkeller bei Schwandorf und zum Monte Caolino, wo auf der Rodelbahn besonders die Jugend ihren Spaß hatte. Gesellig ging es auch wieder beim Grillfest zu, bei dem die Gäste stets mit delikaten Salaten und wunderbaren Kuchen verwöhnt werden. Dass für die Bestellung solcher Köstlichkeiten ein kurzer Anruf genügt, darüber war auch der anwesende erste Bürgermeister Heinrich Süß verblüfft. Als Ausdruck eines funktionierenden Vereinslebens wertete er es und lobte, dass sich auch Angehörige aktiv mit einbrächten.

Der Erste Kommandant Manfred Schmidt berichtete von Einsätzen und technischen Hilfeleistungen. Ob Beseitigen einer Ölspur, Personensuche oder Brandwache, stets seien die Aktiven gefordert, opferten viele Stunden ihrer Freizeit. Oder ihrer Nachtruhe, wenn sie beispielsweise von der zentralen Einsatzleitstelle zu einem Brand beordert würden, obwohl man sie dort gar nicht benötige. Übungstermine, Winterschulungen, Tagungen und Versammlungen, sie brächten zwar Wissen, kosteten aber auch viel Freizeit, genauso die Übungen an den neuen Digitalhandsprech-Funkgeräten. Dass die Beteiligung daran zu wünschen übrig lasse, das war die einzige Kritik an seiner Mannschaft. Besonders erwähnte er auch die erfolgreiche Truppmann-Ausbildung, für die drei Aktive 90 Stunden ihrer Freizeit gegeben haben.

Dennoch. Das positive Fazit des langjährigen FW-Kommandanten: “Es war ein unterhaltsames Jahr“.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: