Neujahrsempfang: Dank an Ehrenamtliche, den „Motor einer funktionierenden Gesellschaft“


Dicht gedrängt standen die geladenen Bürger bei der Rede von Bürgermeister Heinrich Süß.

Dicht gedrängt standen die geladenen Bürger bei der Rede von Bürgermeister Heinrich Süß.

Seit Jahren ist es Tradition, dass der Bürgermeister der Gemeinde zum Neujahrsempfang ehrenamtlich tätige Bürger ins Rathaus lädt. So auch heuer, als man im stimmungsvoll dekorierten Ratssaal zusammen kam und sich bei Häppchen und Getränken gegenseitig austauschte, gemeinsame Ideen entwickelte oder neue Kontakte knüpfte.

Zahlreich waren sie gekommen, die Vertreter der Vereine, Feuerwehren, Feldgeschworenen und Institutionen, dazu Gemeinderäte und Repräsentanten des öffentlichen Lebens wie Schulleitung, Kindergärten, Kirchen. Wer etwas bewegen wolle, so meinte Bürgermeister Heinrich Süß in seiner Begrüßung der Ehrenamtlichen, der brauche ein Ziel und den Glauben an die eigene Kraft, es verwirklichen zu können. „Dies leben Sie durch Ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement vor, wofür ich Ihnen von ganzem Herzen danken will.“ Das Ehrenamt, fügte er an, sei in allen Bereichen der Gesellschaft unersetzlich: Zum Beispiel bei Wahlen, wenn man Wahlhelfer benötigt; bei Bränden oder Autounfällen, zu denen seit jeher die Feuerwehr ausrückt; in Vereinen verschiedenster Couleur oder in der zusehends wichtiger werdender Seniorenarbeit.

Ehrung von  Hannah und Leni Herbig, Anna Weber und Patricia Meister, alles Weisendorfer Mädels, die mit dem Röttenbacher Karnevals-Club  "Die Besenbinder" Deutsche Meister im Gardetanz geworden sind.Ebenfalls geehrt: Rechts sitzend Gottfried Probst und Fritz Dietsch, die seit Jahren für die TSG das Sportabzeichen abnehmen.

Ehrung von Hannah und Leni Herbig, Anna Weber und Patricia Meister, alles Weisendorfer Mädels, die mit dem Röttenbacher Karnevals-Club „Die Besenbinder“ Deutsche Meister im Gardetanz geworden sind.Ebenfalls geehrt: Rechts sitzend Gottfried Probst und Fritz Dietsch, die seit Jahren für die TSG das Sportabzeichen abnehmen.

Als Kommune sei man auch weiterhin auf die Kooperation mit diesen „Stützen der Gesellschaft“ angewiesen, so der Bürgermeister. Das erst geschaffene Amt für Freizeit und Kultur ermögliche zwar neue Perspektiven für die Seniorenarbeit, denn mit Beginn 2015 hat die Kommune die Trägerschaft des Mehrgenerationenhauses übernommen. Umso mehr benötige man aber weiter die bisherige Arbeit des Seniorenbeirats. Auch ein effizienter Breitbandausbau beschäftigt momentan das Rathaus. Schon vor vielen Jahren hatte starkes bürgerschaftliches Engagement eine Erhöhung der damaligen Bandbreiten initiiert. Jetzt nimmt die Kommune 1,5 Millionen Euro in die Hand, heutigen Ansprüchen Rechnung zu tragen. Und beim dringlichen Bau einer neuen Sporthalle ist ebenfalls Kooperation gefragt. Diesmal mit den Sportvereinen, die der stetig wachsenden Zahl von Neubürgern gern sportliche Betätigung und soziale Kontakte bieten wollen.

Für das Engagement, für das Gottfried Probst und Fritz Dietsch geehrt wurden, ist keine Halle vonnöten. Sie nehmen seit Jahren für die TSG den Sommer über das Sportzeichen ab und erreichten bisher stattliche 300 Sportler. Auch Hannah und Leni Herbig, Anna Weber und Patricia Meister gratulierte Bürgermeister Süß. Und belohnte sie mit Kinokarten für die geschaffte Deutsche Meisterschaft im Gardetanz. Für ihren Sport brauchen sie sehr wohl eine Halle. Die aber steht in Röttenbach, wo die jungen Mädels aus Weisendorf im Karnevals-Club „Die Besenbinder“ trainieren. Die kurze Tanzsequenz, mit der sie sich vorstellten, war ohne Musik. Wohl aber die Rede des Gastgebers, die der im Marktort wohnende Claus Keller, Diplom-Kirchenmusiker und Lehrer an der Musikschule Erlangen, mit flotten und viel beklatschten Melodien umrahmte.

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