Goldregen bei den Deutschen Sportabzeichen


Kurz vor Jahresende wurden 26 Teilnehmer zum Deutschen Sportabzeichen geehrt. Der jüngste Teilnehmer war sieben Jahre, der älteste 74 Jahre.

Kurz vor Jahresende wurden 26 Teilnehmer zum Deutschen Sportabzeichen geehrt. Der jüngste Teilnehmer war sieben Jahre, der älteste 74 Jahre.

Die Anzahl der Teilnehmer beim Kurs der TSG sinkt zwar langsam, aber doch kontinuierlich von Jahr zu Jahr. Dabei ist die Chance gestiegen, mit dem neu definierten Deutschen Sportabzeichen, bei entsprechender Punktezahl von nahezu Null gleich auf Gold zu kommen.

Nicht die Anzahl der Teilnahmen ist jetzt von Bedeutung, was beim abgeschafften Bayerischen Sportabzeichen gegolten hatte, sondern bei herausragender Leistung die Punktezahl. Bestes Beispiel ist der erste Bürgermeister Heinrich Süß. Heuer zum zweiten Mal dabei – in der letzten Legislaturperiode war er im Trio mit den Bürgermeisterkollegen Alexander Tritthart und Hans Kreiner angetreten – hat er diesmal mit einer hohen Punktezahl sofort Gold geschafft. Sport, so sagte Süß, der zur Verleihung der Urkunden und Sportabzeichen den Rathaussaal zur Verfügung gestellt hatte, sei so wichtig. „Auch für meine Generation, die Bewegung braucht.“

Damit ging er konform mit Gottfried Probst vom Team „Sportabzeichen“ der TSG Weisendorf, der gemeinsam mit Friedrich Dietsch seit zehn Jahren den TSG-Mitgliedern und selbstverständlich auch allen sportlichen Mitbürgern die vielfältig möglichen Leistungen zum Sportabzeichen abnehmen. Dass wirklich auch jeder mitmachen kann, wenn er will, bewies schon mehrmals der Behindertenbeauftragte des Marktorts, Gerhard Freuntsch, der in jungen Jahren die Sehfähigkeit verloren hatte und heuer erneut angetreten war – erfolgreich, mit etwas Unterstützung, ging es um die Richtung, so Gottfried Probst. Auch das Alter spielt keine Rolle, wie Ryan, mit sieben Jahren der jüngste Teilnehmer und Wolfgang Deubel (74), der älteste, in diesem Jahr bewiesen. Sonderlob gab es zudem für die Eltern Düll mit zwei Söhnen, die als komplette Familie mitgemacht haben.

Bedauerlich ist jedoch, dass das Projekt kontinuierlich sportbegeisterte Teilnehmer verliert. Besonders die Gruppe der Erwachsenen ist heuer um drei auf zehn Aktive geschrumpft. Die der Kinder und Jugendlichen dagegen konnte sogar um einen auf jetzt 16 zulegen. Dennoch. Gottfried Probst appellierte erneut dafür, dass jeder einen Bekannten mitbringen möge. Sein Wunsch, die Teilnehmerzahl zu erhöhen, gelte weiterhin. Sport sei gesund und wichtig für alle Altersgruppen. Besonders für die Jugend, die über das Sportabzeichen herangeführt und an dauerhaften Sport gewöhnt werden kann.

Und dann gab es noch viel Lob und Dank an Friedrich Dietsch. Ohne dessen tatkräftige Hilfe, so Probst, wäre die jährliche Aktion nicht möglich.

Deutsches Sportabzeichen 2014 in Gold (G), Silber (S), Bronze (B)

Kinder/Jugendliche: Alika Berlin (B), Atiana und Ryan Conaway (beide S), Paula und Mira Dietsch (beide G), Lucas Hartung (G), Hanna Hosic (G), Jan Münch (G), Sevena Nikol (G), Lara Pfann (G), Lena Rudel (G), Annika Rudel (B), Jonas Schüll (G), Daniel Schüll (S), Paula Tögel (G), Tinea Übelacker (G).

Erwachsene: Wolfgang Deubel (S), Friedrich Dietsch (B), Gerhard Freunscht (S), Frank Münch (G), Hans und Birgit Schüll (beide G), Josef Segschneider (G), Heinrich Süß (G), Manfred Zucker (G). Günter Fuchsbauer erhielt neben (G) zusätzlich das Abzeichen Bicolor 20. Denn er hat 20 Prüfungen abgelegt.

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