Eine wahrlich große Bescherung – Theatergruppe schüttete eine üppige Spendensumme aus


Seit über 20 Jahren gibt es die hiesige Laienspielgruppe, der es in all den Jahren immer wieder gelungen ist, ihr Publikum kurzweilig und höchst amüsant zu unterhalten. Überschüsse aus all den Vorstellungen gehen seit jeher an humanitäre, soziale und karitative Empfänger. Der jüngste Dreiakter „Für die Familie kann man nichts“ hat die Gesamtspendenbilanz auf stolze 68’528 Euro erhöht.

Den kleinen, aber ambitioniert gestalteten Empfang zur Spendenübergabe im adventlich dekorierten Rathaussaal eröffnete Hans Kreiner mit langen Dankesworten. An das zahlende Publikum aus Nah und Fern, an die engagierten Kollegen, an Verwaltung samt Bürgermeister, an drei Hausmeister und treue Helfer, die sich stets um den Bühnenauf/abbau und die Bestuhlung in der Mehrzweckhalle kümmern, zuletzt jene gute Fee, die Halle und Örtlichkeiten die drei Tage über sauber gehalten hatte. Sie alle hätten wieder, so betonte Hans Kreiner als Chef der Truppe, ihren Beitrag zum Gelingen des 21. Theaterwochenendes geleistet.

Was von dessen Aufführungen in der Reihe „Holliwudd laif in Franken“ an Überschuss geblieben ist, nämlich 4’105 Euro, ging heuer an 21 Empfänger, im Kuvert überreicht von den Mitgliedern der Theatergruppe. Getreu deren Devise „Schenken sollte man immer mit frohem Herzen und warmen Händen“. Manche der Empfänger werden seit vielen Jahren bedacht, einige sind neu dazu gekommen, andere standen heuer nicht auf der Liste. Gemeinsam war und ist allen, dass sie Vertreter eines Vereins oder einer Einrichtung sind, die für die finanzielle Unterstützung ihrer überwiegend ehrenamtlichen Arbeit äußerst dankbar sind. Entsprechend herzlich fiel der Dank bei der jeweiligen Übergabe an die Laienspieler aus.

Unterstützung erfuhren in diesem Jahr die Jugend des ASV Weisendorf, des Evangelischen Posaunenchors, der Freiwilligen Feuerwehr Weisendorf, des Obst- und Gartenbauvereins, dazu die Jüngsten der TSG Tanzsportgruppe, das Katholische Jugendheim. Das Zubza-Projekt Weisendorf stand auf der Liste, die Oase in Erlangen und das Ronald Mc Donald Haus, die Kinderkrebshilfe Erlangen und die Mo/Di/Do Vorkindergartenguppe Erlangen. Weisendorfs Diakoniestation, der hiesige Seniorenbeirat mit MGH, dazu die Kreuz und Quer-Gemeinde wurden bedacht, auch der Arbeiter Samariter Bund ERH, die Abteilung Soziale Betreuung im BRK-Heim Etzelskirchen, der Hospizverein Herzogenaurach, die Mukoviszidose Stiftung. Kuverts gab es ebenfalls für die Sozialkaufhäuser in Höchstadt und Herzogenaurach und den Lebensmittelpunkt ERH.

Vorab schon hatte die Lebenshilfe Herzogenaurach für die nachmittägliche Sonntagsvorstellung 20 Freikarten im Wert von 140 Euro erhalten. Auch das stark frequentierte Kinderkarussell auf Weisendorfs Weihnachtsmarkt zum zweiten Advent hatte die Theatergruppe gesponsert. Und natürlich die delikaten „Häppchen und Schlückchen“, zu denen Hans Kreiner die Gäste anschließend einlud, nette Gespräche im Kreis der Theaterfamilie eingeschlossen.

Eines übrigens wird sich künftig bei aller langjährigen Tradition ändern. Der Termin der Theateraufführungen wird vorverlegt, weil die gesetzlichen Vorschriften das Laienschauspiel an „stillen Feiertagen“ wie dem 1. Advent verbieten.

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